Vor rund einem Monat hat im Martelltal das weit über die Grenzen Südtirol hinaus bekannte Erdbeerfest stattgefunden und die Erdbeersaison wurde feierlich eröffnet. Egal ob auf der Torte, im Eisbecher, im Salat oder pur – die süßen Früchtchen sind ein Genuss! Aber bei der Verarbeitung sollte man ein paar einfach Regeln beachten, damit die Vitamine beibehalten werden.

Tipps rund um das Thema Erdbeeren

  • Erdbeeren sind sehr druckempfindlich, daher aufpassen beim Säubern. Denn wenn sie erst einmal Druckstellen haben, faulen die Früchte sehr schnell. Einfach kurz in einer Schüssel mit Wasser abwaschen und in ein mit Küchenkrepp ausgelegtes Sieb geben.
  • Die Blätter und Kelche erst nach dem Waschen entfernen, sonst gehen zu viele Vitamine verloren und das Aroma wird verwässert. Und noch etwas, je kleiner die Erdbeeren geschnitten werden, umso mehr verlieren sie an Festigkeit.
  • Selbst gemachtes Erdbeerpüree eignet sich hervorragend für Sommeraperitifs und Desserts. Die geschnittenen Erdbeeren einfach mit etwas frischem Zitronensaft und etwas Puderzucker mit einem Stabmixer pürieren. Wer mag, kann die Maße anschließend durch ein Sieb passieren.
  • Erbeeren kann man hervorragend einkochen, um daraus Marmelade herzustellen. Alternativ kann man die Früchte auch einwecken. Wichtig in beiden Fällen: Die Beeren sollten vor Verarbeitung keine Spuren von Fäulnis aufweisen.
  • Erdbeeren sollten maximal bis zu fünf Tage bei Temperaturen von 0 bis 2 Grad gelagert werden. Eingefroren halten die Früchte bis zu 10 Monate.
  • Naschen Sie mit ruhigem Gewissen von den Beeren, denn diese sind aufgrund des hohen Wasseranteils nämlich sehr kalorienarm und obendrein noch gesund. Eine Portion Erdbeeren von 150 g verfügt gerade mal über 48 kcal. Reich an Vitamin C stärken sie Ihr Immunsystem.

Na, jetzt vielleicht Lust auf Erdbeeren bekommen?